Zeitspanne
Mittwoch  01.08.07 bis Sonntag  30.9.07
Plots

HAUPTPLAYS:


Immer Ärger mit den Neuen
Mi., 01.08.07, Mittags
Eleah & Ley

Kionas Krankheit
Do., 2.8.07, Morgens
Natiljone, Kiona & Sam

Jaspers Verwandlung
Do., 2.8.07, Vormittags
Jasper, Lionel & Henry

Unterwegs
Do., 2.8.07, Mittags
Alice & Logan

Liebende unter einem Dach
Do., 2.8.07, Abends
Elena & Damon

Nach der alten Ruine
Do., 2.8.07, Nachts
Victoria & James

Rosalies Rettung
Do., 2.8.07, Nachts
Rose, Emmett & Carlisle

Begegnung der dritten Art
Fr., 3.8.07, Nachts
Kyra, Aleksey & Alyoscha

Lichtung im Wald - Gespräch
So., 05.08.07, frühmorgens
Esme & Carlisle

Retter in der Not
Sa., 5.8.07 Vormittags
Caitlin & Fenrir

Ein Schultag
Mo., 06.08.07, Vormittags
Bella & Edward

Shopping mit Folgen
Mo., 6.8.07, Nachmittags
Evander & Sebastian

Endstation Ewigkeit
August, Nachmittags
Samantha, Victoria & James

Alle meine Entlein (Schwimmbad)
DATUM ??, Mittags
Ramona & Marvin

Diebe sind Einzelgänger, oder
Mi., 08.08.07, Abends
Scott, Traian & Cosmo

Der Schöne und das Biest
Di., 14.08.07, Nachmittags
Emil & Ryan

Einzelgänger unter sich
Mi., 15.8.07
Lestat, Morton & Valencia

Wiedersehen
Do., 16.8.07 Vormittags
Lionel, Henry & Valentinus

Paranoia, oder sechster Sinn?
Do., 16.8.07 Nachmittags
Nirmala & Leroy

Its a hard knock life
Fr., 17.08.07 Vormittags
Pam & Jacob

Wenn der Jäger zum Gejagten wird
Fr., 17.08.07 Abends
Vladimir & Jesse

Tanz mit dem Vampir
Fr., 17.08.07 Abends
Marvin & William

Wenn Kater schnurren
Fr., 24.8.07 Abends
Tacito & Leviathan

Die mit dem Wolf tanzt
Di., 28.8.07 Morgens
Alice & Logan

Leidende Seelen, gefangene Körper
Do., 30.8.07 Nachmittags
Jago & Hyde/Gab

Meisters leidenschaftliche Gier
Do., 30.8.07 Nachmittags
Finn & Yves

In the middle of nowhere
Sa., 01.09.07 Vormittags
Lillian & Sevanjo

Fragestunde
Mo., 03.09.07 Vormittags
Alice & Carlisle

Bibliotheksbesuch mit Nebenwirkungen
Mo., 03.09.07, Nachmittag
Kyra, William & Cosmo

Schutzengel gesucht
Fr., 21.09.07, Abends
Colin & Castiel

Diese dummen Gefühle
Mi., 25.09.07, Mittags
Alice & Logan


NEBENPLAYS:


Something in the darkness pulled me deeper
Horatio & Yves

Ein Brüderpaar - Zwei Welten
Michael & Raphael

Was zerbrach als ich in Deine Augen sah
Pam & Evander

Open My Mind
Nirmala & Godric

Just One More Time
Evander & Kjell

Please Destroy Me 2
Aleksey & Alyoscha

First of all
Fenrir & Loki

Stumme Sünde
Henry & Michael

Die Kunst ein Vampir zu sein
Raven & Joaquin

Ich bin Musik
Joannes & Henry

Road Trip mal anders
Henry & Emmett

Herzblut
Damon & Lionel

Geschichtsstunde
Henry & Lionel

Von Vampiren, Hexern und anderen Wesen
Morton & Raven

Is a Dream Just a Dream
Bella & Edward

Familienbande
Caius & Valentinus

Training mit dem Teufel
Caius & Angelo

The Secret
Bella & Jake

Once Upon a Time
Lionel, Valentinus & Damon

Credits
"Who wants to live forever 2009"
Design + Foren by Silence
NC-17
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Tod zu sein ist komisch - Dorian & Ethan

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Tod zu sein ist komisch - Dorian & Ethan

Beitrag von Dorian Gray am Mi Apr 11 2018, 23:35

Freitagabend, eigentlich ein Grund sich zu freuen, da man die Arbeitswoche hinter sich lassen konnte und das Wochenende vor der Tür stand. Nicht, das Dorian sich jemals um so etwas wie Arbeitszeiten geschert hätte. Es ödete ihn regelrecht an jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort zu sein. Wozu hatte er Milliarden am Konto? Sollten andere für ihn im Büro sitzen. Wenn sie ihn brauchten, so konnten sie ihn am Handy erreichen…oder ihm zumindest eine Nachricht hinterlassen, die er sich wenn es ihm passte zu Gemüte führte.
Leider gab es Ausnahmen, gewisse Events denen er nicht fern bleiben konnte, wenn er seine Kunden nicht vollends auf den Schlips treten wollte. Dazu zählte auch diese Charityparty, wo er als Ehrengast geladen war. Schon bei dem Gedanken daran langweilte er sich zu Tode. Alle würden in maßgeschneiderten Anzügen oder aufwendigen Ballroben erscheinen und egal wie sehr sie sich bemühten, ihr Alter würden sie nicht verbergen können. Nicht mit den billigen Methoden, die sie anwendeten. Würden sie sich eines seiner Produkte leisten, dann könnten sie zumindest den äußeren Anschein eines jüngeren Aussehens wahren, aber dazu waren sie dann wohl doch zu geizig.
Dorian war es einerlei, wer sich seiner Produkte bediente, aber er wusste, dass er lediglich Personen, die diese verwendeten zu sich einlud, oder eine Nacht verbrachte. Orangenhaut und schlimmeres brauchte er wirklich nicht, das war einfach nicht schön und alles andere als anziehend. Sein makelloses Aussehen hatte ihm schon viele Türen geöffnet, so war er auch als Model öfters in Mailand gewesen, sowie an anderen Orten, wo sich die Schönheit zuhause wähnte.
Gegen den jungen Unternehmer waren sie allesamt schal und nichtssagend gewesen, bis auf wenige Ausnahmen, wie die Vampire und ein zwei andere Wesen, an deren Bezeichnung er sich nicht mehr erinnerte. Uninteressante Details verdrängte er schnell, um sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, die seiner Aufmerksamkeit wert waren. Wie zum Beispiel die Weiterentwicklung seiner Produkte, so dass diese auch für andere Wesen außer Menschen einzusetzen waren. Wer wollte nicht eine seidige Haut, einen perfekten Teint, Haar das schimmerte als wäre es aus purer Seid… Damit ließ sich Geld machen, während zugleich die Wesen ihre Schönheit bewahren konnten.
Seufzend sah er auf die Uhr, deren Zeiger erbarmungslos voranmarschierten, um den Abend und die erdrückende Veranstaltung näher zu bringen. Nachdenklich glitt sein Blick hinüber zu seinem Ankleidezimmer. Die Auswahl an Kleidung, die dieser beherbergte war enorm. Dennoch zögerte Dorian immer wieder etwas anderes als seine heißgeliebten Anzüge zu tragen. Jeans, einfache Hemden – mögen ihre Stoffe noch so qualitativ hochwertig sein – oder gar T-Shirts hatten keinen Reiz auf ihn. Zwar hatte er sich einige zugelegt, als sie in Mode kamen, aber seitdem lagerten sie in dem Raum und nahmen Platz weg.
Vielleicht sollte er sich doch einmal aufraffen, um ein wenig aufzuräumen. Nein, er hatte Zeit genug vergeudet mit den einen oder anderen Putzaktionen, die hinterher keinerlei Verbesserung gebracht hatten. Sein Personal kümmerte sich um das riesige Anwesen, sowie um die darauf stehende Villa und ihre zahlreichen Zimmer.
Würde die Welt ein wenig Mitleid mit ihm zeigen und seinem Leben ein klein wenig Abwechslung bringen, wäre er schon zufrieden. Wie es schien, hatte die Welt heute keine Neigungen zu sentimalen Anfällen und Dorian begab sich in sein Ankleidezimmer. Kurz darauf verließ er seine Villa im perfekt sitzenden Anzug, mit einem sündigen Lächeln auf den Lippen, um sich zu seiner Limousine zu begeben, die ihn zum Ort des Events bringen würde.
Einen Augenblick überlegte er, ob er nicht lieber ins Lux fahren sollte, verschob den Gedanken jedoch auf später. Zuerst einmal die Party, dann das Vergnügen. Oder wie es wahrscheinlicher war, würde er auf der Veranstaltung den einen oder anderen willigen Menschen finden. Ein schneller Fick im Klo, oder etwas anderes in dieser Art und Weise würde sich sicher ergeben. Im Grunde ein halbwegs zufriedenstellender Gedanke, wie Dorian befand, als er seinem Fahrer das Zeichen gab, loszufahren.
Das Ganze fand in einem prunkvollen Landhaus statt und wurde als Spendensammlungsaktion für irgendwelche Bedürftigen in den Zeitungen seit Wochen angepriesen. Auch seine eigene Anwesenheit wurde von den Medien heiß diskutiert. Mit gelindem Interesse hatte er die Artikel verfolgt. Ein paar hatten ihn sogar amüsiert, vor allem diese die in den Klatschspalten kursierten. Es wurde spekuliert, wer sich heute Abend in Dorians Fängen wieder finden würde und ob es jemals jemand schaffen könnte den notorischen Junggesellen doch eine Partnerschaft abzuringen.
Dorian fand es amüsant, wie verbohrt die Menschen sein konnten. Seine Schönheit faszinierte sie, sein jugendliches Aussehen ebenso. Nicht zum ersten Mal wurden Theorien aufgestellt, dass er mit chirurgischen Eingriffen sein Aussehen behielt. Auf einer Gala wurde er von einigen Reportern darauf angesprochen. Seine Reaktion war ein Angebot, dass sich zwei der Kerle nicht entgehen ließen.
Nach der Gala würde er gerne zu weiteren Fragen bereitstehen. Wenn sich die Herren dann noch überzeugen wollten, dass keinerlei Narben oder Einstiche auf seinem Körper zu finden waren, wäre er auch dazu bereit. Das Ergebnis dieser Nachforschungen fand er am nächsten Tag in der Zeitung. Die Bilder brachten ihm weitere Verträge als Unterwäschemodel ein und die Zeitungen stellen die nächsten Vermutungen an.
Die Unermüdlichkeit der Menschen etwas zu finden, um ihn zu Fall zu bringen, faszinierte ihn. Eigentlich hätte er ihnen schon langweilig werden sollen, aber durch sein sprunghaftes Wesen und seine unnatürliche Ausstrahlung, welche eine Mischung aus Aussehen und Charme war, ließen ihnen keine Ruhe. Sie gierten regelrecht danach, dass er sich durch irgendeine Tat wieder ins Gedächtnis rief und ihnen neuen Stoff für Träume und Stories brachte.

Sobald Dorian das Auto verließ war er von Reportern, Fotografen und Fans umringt. Heute war ihm nicht nach einem Bad in der Masse und so machte er sich schnell auf den Weg ins Innere des Landhauses, wo er von der Veranstalterin empfangen wurde. Sie war keine Schönheit, aber sie war freundlich und bemüht. Ihr lebhaftes Interesse für ihn ignorierte er komplett und zeigte sich dennoch als höflicher Gentleman.
Kaum war auch der Rest der Gäste eingetroffen wurde der Abend eröffnet. Die Rede war wohl herzerweichend, wenn er sich die Reaktionen um ihn herum ansah, aber er hörte kaum zu. Natürlich erwartete man von ihm, dass er ebenfalls ein paar Worte an die Anwesenden richtete, aber das hatte noch Zeit. Zuerst wurden reihenweise die Wohltäter der Stiftung um die es heute Abend ging auf die Bühne geholt, damit sie ihre huldvollen Reden schwingen konnten.
Beinahe wäre Dorian eingeschlafen, doch dann war er an der Reihe. Keine salbungsvollen Worte, keine langatmige Rede, nichts dergleichen kam über seine Lippen. Lediglich einige mit Bedacht gewählte Worte richtet er an die Anwesenden, bevor er sich von der Bühne stahl und sich unter das „Volk“ mischte.
Unerkannt blieb er hier nicht, aber das war es auch nicht, was er wollte. Schon bald fand er sich in einer Traube von Bewunderern wieder, die an seinen Lippen hangen und versuchten sich gegenseitig mit Angeboten zu überbieten. Ihm gefiel wie einfallsreich sie sein konnten, wenn es darum ging seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dennoch zeigte er sich reserviert und gelangweilt, als könne ihn nichts reizen.
Erst als das kleine Orchester anfing zu spielen, erwachte er wieder ein wenig zum Leben. Er liebte es zu tanzen und so schnappte er sich die erstbeste Dame, um sich mit ihr aufs Tanzparkett zu begeben. Sie stellte sich als wahrer Glücksgriff heraus, denn im Gegensatz zu ihren Altersgenossinnen konnte diese Frau wirklich tanzen.
Ein paar Tänze später, holte er sich einen jungen Mann und kurz darauf hörte er auch schon die ersten empörten Stimmen. Zwei Männer am Parkett, das ging gar nicht, selbst in der ach so aufgeschlossenen Neuzeit nicht. Erbärmlich waren sie und zugleich war es doch genau ihre Empörung, die ihn immer wieder reizte erneut solche Einlagen zu liefern. Er war kein Gentleman, kein braver Unternehmer, der sich an alle Regeln hielt. Wo bliebe denn der Spaß, wenn man der Gesellschaft nicht immer wieder einen Spiegel vor Augen hielt?

Der Tanz wurde unterbrochen, da das Essen begann. Dorian war am Überlegen, ob er nicht lieber heim fahren, oder sich eine stille Ecke mit einem willigen Körper suchen sollte, als sein Blick auf einen Mann fiel, der ihm bisher nicht aufgefallen war. Er war gutaussehend, hatte Ausstrahlung und schien ebenfalls wie Dorian der Feier nicht viel abgewinnen zu können.
Bevor er sich dem anderen nähern konnte, wurde er von den Gastgebern an den Tisch geschoben, wo er ein gutes, aber nicht berauschendes Essen über sich ergehen ließ. Wenigstens der Wein war von hoher Qualität, so dass Dorian ihn sich munden ließ, während er beim Essen kaum mitbekam, was er wirklich aß. Viel zu sehr war er damit beschäftigt den jungen Mann wieder zu finden, der ihm zuvor ins Auge gesprungen war. Leider führte seine durch das Essen eingeschränkte Suche nicht zum gewünschten Erfolg.
Kaum war das Essen offiziell beendet, flüchtet er mit einem vollen Weinglas in der Hand hinaus auf die Terrasse. Dort trank er langsam seinen Wein aus, stellte das Glas weg und griff nach seinen Zigaretten. Jaja, Alkohol und Rauchen war schädlich für den Körper, zumindest wurde das immer behauptet, aber Dorian spürte keine Einschränkungen in seinem Leben durch die beiden Dinge, also genoss er sich wann immer er wollte.
Seine Zigarette ausdämpfend starrte er in die Dunkelheit, bis er erneut die Klänge des Orchester vernahm, die ihn nach drinnen lockten. Schon wollte er sich nach einem Tanzpartner umsehen, als er sich plötzlich mitten auf dem Parkett wiederfand, in den Armen eines Mannes.
Dorian brauchte einen Moment, um zu registrieren wer ihn da auf die Tanzfläche verfrachtet hatte. Der heiße Kerl, den er zuvor schon beinahe wieder vergessen hatte, forderte ihn zum Tanz auf. Amüsiert lächelte Dorian und kam der Aufforderung nach. Zu seinem Erstaunen verstand der Mann wirklich etwas vom Tanzen und zu zweit schwebten sie über das Parkett, bis die Musik verklungen war. Tosender Applaus riss Dorian aus seiner beinahe tranceartigen Stimmung. Spielerisch verbeugte er sich vor dem Publikum, welches einen Kreis um das zuvor tanzende Paar gebildet hatte. Dorian war gar nicht aufgefallen, dass sie die einzigen Tänzer gewesen waren.
Schon wollte man sie beide umringen, als Dorian vollends aus seiner Trance erwachte und den Kerl einfach mit sich hinaus auf die Terrasse und den Garten zog. Er wollte keine Fragen beantworten, keine sinnlosen Gespräche führen. Hier und jetzt interessierte er sich für diesen Kerl, der ihn beim Tanzen schon verrückt gemacht hatte. Ohne zu schauen, wie weit er sich von dem Haus entfernt, ging er tiefer in den Garten hinein, bis er bei einer Gruppe Bäume anhielt.
„Tanzen kannst du, das hast du ausreichend bewiesen.“, wandte er sich an den anderen.
Sehen konnte er den anderen zwar nur schemenhaft, aber er war ja auch nicht hier rausgegangen,  um sich den Kerl anzuschauen. Das könnte er am Morgen machen, wenn der Typ sich nicht als Enttäuschung erwies. Irgendwo würde er hier schon ein Zimmer finden, in dem er es mit dem Kerl treiben konnte, oder sie fielen gleich hier im Gras übereinander her. Keine schlechte Idee, schauen wir ob der Tänzer auch dazu geeignet ist.
„Bist du auch auf anderen Gebieten so talentiert, oder bist du wie die meisten nur in einer einzigen Sache ausgezeichnet?“, stellte er provozierend seine Frage.
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